Wir sind angekommen!
Nach 18 Stunden Flug und 3 Stunden Autofahrt kamen wir am Donnerstag in unserer Unistadt Bandung an.
Vom ersten Moment an wurde sich aufmerksam um uns gekümmert, wir sind schon in Kontakt mit einigen Studenten gekommen und wir fühlen uns rundum sehr wohl.
Bandung ist eine Stadt mit ca. 3 Mio Einwohnern. Genauso ist auch das Leben hier. Voll, drängelnd, hupend, für uns, aus dem idyllischen Heidelberg kommend, eine völlige Reizüberflutung, aber dennoch sehr sympathisch.
Wir wohnen zurzeit noch in einem Hotel, das Haus der Uni wird in einer Woche fertig sein und dann ziehen wir um. Das Gelände der Uni ist etwas Außerhalb, man benötigt mit dem Angkot (kleiner Bulli in den sich 12 Leute quetschen) ca. eine halbe Stunde in die Stadt. Wobei das nicht an der Entfernung liegt sondern an dem ständigen Stau auf den Straßen. Es gibt zu wenige Straßen für so viele Autos. Aus zwei Spuren werden gerne mal drei, wahlweise auch vier gemacht.
Trotz so kurzer Zeit hier wurden wir schon reichlich in die Genüsse der indonesischen Küche eingeführt. Entlang den Straßen stehen viele Leute, die verschiedenes Essen verkaufen.
Es gibt viel Reis, Soja, Tofu und Gemüse, aber auch Fisch, Fleisch, Kuhhaut(die wir gerne mal mit Paprika verwechseln…wir wurden zum Glück vorgewarnt!) und Früchte…es ist einfach köstlich!
Man muss unterscheiden zwischen den „Restaurants“, die ein paar Tische und Bänke auf den Gehweg stellen und sich mit einem einfachen Tuch von der Straße abgrenzen und den Rollwagen, mit denen die Verkäufer durch das ganze Viertel ziehen um ihre Ware anzupreisen. Verschiedene, aus Lautsprecher schallende Töne verraten, was gerade an dir vorbei gerollt wird.
Vielleicht ist es auch noch interessant zu erwähnen, dass der Islam uns hier wirklich präsenter ist als jemals zuvor. 90% der Bevölkerung gehört dieser Religion an und es schallen täglich um 5Uhr die Gebete von den Moscheen in die Stadt hinunter. Morgen am 01.September beginnt der heilige Monat. Alle Muslime werden fasten, d.h. bis abends um 6Uhr weder Wasser noch Essen zu sich nehmen. Wir haben uns etwas gewundert, denn alle Studenten mit denen wir darüber gesprochen haben, scheinen sich wirklich auf das Fasten zu freuen.
Aber dazu werden wir beim nächsten Mal sicherlich noch mehr berichten können.
Liebste Grüße aus Indonesien,
Ann-Christin & Katharina
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